Saison 2017

 
Meldorf
 
Meldorf
 
 
In diesem Jahr beginnt die Saison sehr spät, weil das Meldorfer Sperrwerk defekt ist. Erst nach Mitte Mai ist es endlich soweit und auch das Wetter macht keine unfreundlichen Versprechungen. Anhinga ist im Wasser und wartet sehnsüchtig auf die Crew, um endlich die Nordsee unsicher zu machen.
Büsum
Am nächsten Tag geht es zunächst an Büsum vorbei, dann
Cuxhaven Cuxhaven
passieren wir die Kugelbake und laufen in Cuxhaven ein. Nach ein paar Tagen im
 
Cuxhaven
hochsommerlichen Cuxhaven

Leuchtturm "Alte Weser" Leuchtturm "Hohe Weg"
fahren wir in der Wesermündung an den Leuchttürmen  "Alte Weser" und "Hohe Weg" entlang, bevor wir in dem schönen trockenfallenden Jachthafen 

Fedderwardersiel Fedderwardersiel
des Butjadinger Yachtclubs ankommen.

Fedderwardersiel Fedderwardersiel
In nur zehn Minuten kommt man zu Fuß in den Hafen von Fedderwardersiel, wo

Fedderwardersiel
noch einige Krabbenkutter beheimatet sind. Obwohl Bremerhaven von hier aus sehr gut zu erkennen ist und recht nah wirkt, kommt uns die Fahrt durch den Mittelpriel fast endlos vor.

Bremerhaven Bremerhaven
Irgendwann nach gefühlt mehrstündiger Fahrt erreichen wir dennoch Bremerhaven. In der Lloyd Marina im neuen Hafen wird gleich nach unserer Ankunft die MIR mit lautem Getöse herausgeschleppt.

Bremerhaven Bremerhaven
Der Blick von der Aussichtsplattform des Atlantichotels SAIL City ist fantastisch - doch bald wollen wir weiter und erreichen den Jachthafen der

Nordenham Nordenham
Nordenhamer Sportboothafengemeinschaft. Das Wetter meint es trotz gegenteiliger Aussage des Wetterberichts sehr gut mit uns.

Nordenham Nordenham
Im nahegelegenen Abbehauser Sieltief befinden sich noch einige wenige Fischkutter, ansonsten ist hier nicht viel los.

Bremerhaven

Bevor wir unsere Reise fortsetzen, fahren wir erst einmal zurück nach Bremerhaven weil die Pflicht ruft.

Bremerhaven
Nach ein paar Tagen gehen wir bei strömenden Regen wieder an Bord - abends klart es dann etwas auf und wir können noch ein wenig in dem heute sehr ruhigen Hafen von Bremerhaven spazieren gehen .

Elsfleth Berne
Am nächsten Tag geht es mit der auflaufenden Tide die Weser hoch bis in die Hunte. In Elsfleth ist gerade ein Hafenfest und es ist dort mehr als voll. Wir fahren weiter durch die Hunte

Oldenburg
und machen für eine Nacht beim Oldenburger Yacht-Club fest.

Küstenkanal Küstenkanal
Weiter führt die Tour durch den Küstenkanal. Wir finden ihn gar nicht so langweilig, wie wir häufig gelesen hatten. Ab und zu kommt uns ein Binnenschiff entgegen, meistens haben wir den Kanal allerdings für uns alleine.

Keine Karte
Sogar unsere Navionics Karten haben uns verlassen. Wir wissen zwar, dass wir keine Karte für die Niederlande haben, aber warum hört sie schon mitten im Küstenkanal auf? Naja, verfahren können wir uns hier ja nicht.

Surwold Surwold
Nachmittags ist die Einsamkeit schlagartig vorbei: Im Yachtclub Surwold war gestern ein Hafenfest gewesen und der Hafen ist proppenvoll. Trotzdem hat man noch einen Platz für uns gefunden und wir bekommen

Surwold
noch Kaffee und Kuchen auf der Terrasse serviert. Bei diesem netten Verein bleiben wir noch einen Tag länger.

Schleuse Dörpen
Leider müssen wir unsere Weiterfahrt um ca. zwei Stunden vor der Schleuse Dörpen unterbrechen. Schon über Funk hörten wir, dass das Schleusenpersonal unterbesetzt ist und es darüber mit der Berufschifffahrt eine rege Unterhaltung gab.

Schleuse Herbrum Schleuse Herbrum
Nun geht es zügig weiter auf der Ems und unsere Freude ist (noch) groß, als die Schleuse Herbrum uns zügig schleust. Auch wenn wir vorher gewarnt wurden, nützen tut es nichts. Der Emsmatsch kleckert erbarmungslos vom hochgefahrenen Schleusentor auf Anhinga nieder.

Schleuse Herbrum Meyer Werft
First Mate versucht die schlimmsten Spuren noch während der Fahrt zu beseitigen. Bald darauf kommen wir an der Meyer-Werft in Papenburg vorbei.

Weener Weener
Das heutige Tagesziel heißt Weener. In dieser hübschen Stadt halten wir es etwas länger aus.

Leer Leer
Es ist sehr windig und der Wetterbericht "spricht" von Sturmböen. Wir entschließen uns mit dem Linienbus nach Leer zu fahren und uns diese schöne Stadt anzuschauen.

Emssperrwerk Ditzum
Unsere Reise führt weiter durch das Emssperrwerk in den Dollart. Wir passieren Ditzum und kommen bei schönstem Wetter auf

Borkum
 der Ostfriesischen Insel Borkum an.

Borkum Borkum 
Tolle Insel, tolles Wetter, hier bleiben wir noch zwei Tage bevor

Borkum  Borkum 
wir über den Prickenweg entlang an einer Seehundbank nach  

Greetsiel  Greetsiel 
Greetsiel kommen. Nachdem wir durch die Schleuse gefahren sind, fahren wir durch das Naturschutzgebiet Leyhörn und legen beim Yachtclub Greetsiel an. In den nächsten Tagen ist Starkwind mit heftigen Sturmböen angesagt, also suchen wir uns einen "guten Liegeplatz" und lassen uns telefonisch bestätigen, dass dieser auch frei bleibt. Nachdem das Boot gut festgemacht ist legen wir das Stromkabel. Alle Stromkästen sind verschlossen. Der Wind hat schon kräftig aufgebrist, doch wir müssen das Boot umlegen. Auch hier gibt es keine freien Steckdosen - alle Stromstecker sind auch hier abgeschlossen und werden auch nicht für Gastlieger aufgeschlossen. Nur am bereits recht vollen Kopfsteg gibt es Stromkästen, die geöffnet sind. Also noch mal umlegen und 30 Meter Stromkabel durch den Hafen legen - muss das wirklich sein?

Greetsiel  Greetsiel 
In Greetsiel haben wir uns sehr wohl gefühlt, hier gibt es die berühmten Zwillingsmühlen und zahlreiche Fischkutter im Hafen. Ein Supermarkt und mehrere Restaurants sind auch in der Nähe.

Norderney  Norderney 
Der Urlaub geht dem Ende entgegen und der Wetterbericht kündigt ein kurzes Zwischenhoch mit etwas weniger Wind an, bevor es danach richtig zur Sache gehen soll (Böen bis 8 Beaufort) Wir fahren nach Norderney, tanken auf und stehen   viel zu  ;-(  früh  auf, um

Norderney  Büsum 
in den Morgenstunden noch vor Eintritt des Sturmtiefs zu flüchten. Nach knapp vier Stunden sind wir um gut 100 Liter Diesel erleichtert und nähern uns heimatlichen Gefilden.
Büsum 
Anfang Juli lässt es sich auf der Nordsee beim Ankern gut aushalten.
Trischen  Mittelplate 
Leider kennt Petrus im Juli kein Erbarmen mit Sportbootfahrern. Da muss man eine kurze "Schlechtwetterpause" unbedingt ausnutzen. Wir fahren im Fahrwasser nördlich an Trischen vorbei und erkennen in der Ferne recht deutlich die Ölplattform MITTELPLATE
Seitenlage   Seitenlage  
Bei unserer nächsten Fahrt geht so gut wie nichts mehr.Anhinga kommt kaum noch ins Gleiten. Die "gemeine Meldorfer Seepocke" hat ganze Arbeit geleistet.Bei einer Schräglage bei Ebbe neben den Fahrwasserpricken ist zumindest eine Seite des Unterwasserschiffs gut erreichbar. Beim nächsten Mal geht´s mit leeren Wassertanks auf die andere Seite.
 
 

 
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